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Der 15. Juli 2005, die letzte Weihe: Le Havre betrat das Pantheon der Unesco dank der Modernität seiner Architektur.

Es gibt oft eine Diskrepanz zwischen einer Schöpfung und ihrer Annahme durch die breite Öffentlichkeit. Le Havre, lange Zeit wegen ihrer Architektur missverstanden, wurde zum Weltkulturerbe der Menschheit.

Le Volcan la colombe Niemeyer

Le Havre,
eine Stadt, zwei angesehene Architekten

Der gehämmerte, gewaschene Beton, die leichten Trennwände, die Kolonnaden, das berühmte Geflecht von 6,24m, die das architektonische Vokabular Perrets ausmachten, bewegten sich vom Schatten zum Licht und offenbarten sich stolz der Neugier eines immer noch ungläubigen Publikums und einer faszinierten Presse an. Le Havre schloss sich Brasilia an, dem bislang einzigen Vertreter der Moderne in der Unesco-Einstufung. Diese beiden Städte, die Frucht des Genies zweier Ausnahmearchitekten, Perret und Niemeyer, sind die Symbole der Stadtplanung des 20. Jahrhunderts…

Bassin du commerce au Havre

Le Havre, das von Historikern und Stadtplanern als eine der bedeutendsten Realisierungen des 20. Jahrhunderts betrachtet wird, stellt eine der bemerkenswertesten Umsetzungen des damals in Europa angehäuften städtebaulichen Wissens dar.

Zoom sur détails architeturaux béton Le Havre
Panoramique vers Porte Océane
Détails architecturaux béton Perret

Auguste Perret,
der Beton und Le Havre

Der Beton von Perret ist kein klassischer und gewöhnlicher Beton. Als „Stein des 20. Jahrhunderts” wird er verziert, gebeizt, mit verschiedenen technischen Verfahren behandelt, gehämmert, gemeißelt, poliert oder auch noch gewaschen. Seine Zusammensetzung ist unterschiedlich und verleiht den Fassaden verschiedene Farben. Denn sein Beton fängt das Licht ein und geht entsprechend seiner Entwicklungen von beige-rosa zu goldbraun über.

Von diesem 6,24m-Geflecht ausgehend, das eine Standardisierung aller Gebäudeelemente ermöglicht, ist die architektonische Qualität dieser Rekonstruktion mit einer nicht zu verleugnenden Lebensqualität verbunden: doppelte und manchmal dreifache Ausrichtung, zahlreiche Öffnungen, langer Balkon, hohe Decken, Eichenböden…

Intérieur immeubles Perret
Célébrations pour le classement au Patrimoine mondial de l'Humanité
Le boulevard François 1er vu du ciel

Der Bebauungsplan organisiert sich um drei symbolische Orte herum den Rathausplatz, den Porte Océane (das „Tor zum Ozean”) und die südliche Meeresküste , die durch drei große Arterien miteinander verbunden sind, die sich durch ihre Breite und Planung hervorheben: die Avenue Foch, die Rue de Paris und der Boulevard François 1er , den „Havrais” (Bewohner von Le Havre) als „das goldenes Dreieck” bekannt. 

Die Musterwohnung Perret

Um diese Architektur zu sehen und zu verstehen und sie nicht nur zu betrachten, gehen Sie zuerst zum Maison du Patrimoine und besuchen Sie die Musterwohnung. Die dort erhaltenden Erläuterungen lassen Sie alle Details und alle Feinheiten der Gebäude auf der Avenue Foch, den Champs Elysées von Le Havre, mit ihren Flachreliefs, die an den „Glanz von Le Havre” erinnern, wahrnehmen. Maler, Musiker, Bauherren, Industrielle…

La salle à manger de l'appartement témoin
Le béton Perret

aber auch der Rathausplatz, das Rathaus, dessen Turm, der sich bis auf 70 Meter erstreckt, die Kirche St. Joseph, das Meisterwerk von Perret und seiner Zusammenarbeit mit der Glasmachermeisterin Marguerite Huré, aber auch die Porte Océane, die Rue de Paris, die Halles Centrales, das Casino (ehemalige Handelskammer), das Viertel St. François.

Etwa hundert Architekten, die die Perret-Werkstatt bilden, nahmen an dieser Rekonstruktion von Le Havre teil, darunter: Raymond Audigier, Georges Brochard, Charles Fabre, André Hermant, Guy Lagneau, Pierre-Edouard Lambert, Jacques Lamy, André le Donne, Jean le Soudier, Jacques Tournant, Otello Zavaroni…

Maison du Patrimoine181 rue de ParisLE HAVRETel. 02 35 22 31 22E-mailWebseiteMehr erfahren

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