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Wenn Sie diese mythische Naturstätte besuchen, werden Sie eine innere und unerwartete Erfahrung machen, zwischen Kontemplation und Bewegung. 

Sie betreten ein einzigartiges Gebiet, das eine einmalige Beziehung zur Zeit und den Elementen aufrechterhält

Vue aérienne du village et des falaises d'Etretat
Luftaufnahme des Dorfes und der Klippen von Etretat

Die Alabasterküste

Die Alabasterküste verdankt ihren Namen den 140 km langen kalkhaltigen Klippen zwischen der Mündung der Seine und der Somme. Die malerischsten von ihnen sind die Klippen von Etretat: sie überraschen durch ihrer Vertikalität und stellen sich einer wilden und etwas herben Schönheit.

Bitte beachten Sie, dass Spaziergänge unter den Klippen verboten sind. Bitte beachten Sie die Gemeindeverordnung.

Vue sur le Trou à l'Homme, la falaise d'Aval et l'Aiguille à Etretat
La Porte d'Aval et l'Aiguille d'Etretat à marée basse

La Porte d‘Aval

La Porte d’Aval, („das Tor von Aval”), eine riesige Feuersteinarkade, wurde von den Wellen ausgehöhlt, als sie auf das Ende der Klippe von Aval schlugen. „Die Nadel” (l’Aiguille), 51 Meter hoch, ist ein Zeuge der geologischen Vergangenheit der Klippen von Etretat. Sie wurde berühmt, erlangte Weltruf und inspirierte viele Maler und Schriftsteller. Ist sie hohl und beherbergt sie den Schatz der Könige von Frankreich, der von Arsène Lupin entdeckt wurde, wie in dem Roman von Maurice Leblanc , L’aiguille Creuse beschrieben? Sie werden mehr über dieses Rätsel erfahren, indem Sie  den Clos Lupin besuchen, das Eigentum, das der Schriftsteller 1919 erworben hat.

La Manneporte

Die noch monumentalere Manneporte befindet sich auf der anderen Seite vom Porte d’Aval am Ende des Strandes von Jambourg. Guy de Maupassant behauptete, dass ein Schiff bei voll gesetzten Segeln darunter hätte durchfahren können. 

Un enfant en paddle le long des falaises d'Etretat
Etretat par la mer

Die Klippe von Amont

Die Klippe von Amont befindet sich auf der anderen Seite des Strandes,  rechts, mit Blick aufs Meer und wurde vor weniger als einem Jahrhundert aufgrund des Weiß‘ der Kreide, das vom Meer aus in großer Entfernung sichtbar ist, Falaise du Blanc-Trait genannt.

Wie können wir nicht dem exakten Beobachtungssinn von Maupassant huldigen, der in „Une vie” den Bogen von Amont  mit einem Elefanten vergleicht, der seinen Rüssel ins Meer taucht? Alles ist da: der Rüssel, der Kopf und seine Ohren, die vorderen und hinteren Gliedmaßen und sogar eine Maharadscha-Sänfte auf dem Rücken!

La plage d'Etretat et la falaise d'Amont
Les falaises du Tilleul

La Courtine

Am Fuße der Manneporte schützt ein großer kreisförmiger Raum namens Le Petit Port grüne Hänge, die von kleinen Springbrunnen bewässert werden, deren kaltes Wasser kaskadenartig in die Tiefe stürzt: die Pisseuses. La Courtine ist die dicke Mauer, die vor uns steht und ins Meer hineinragt. Dort wurde ein Zugang zum Strand von Tilleul gegraben. 

Der Vaudieu-Fels und die Nadel von Belval

Rechts von der Klippe von Amont, am Ende des Strandes, erhebt sich die sehr beeindruckende Nadel von Belval. Sie scheint durch ein Wunder des Balance aufrecht gehalten zu werden: Ihr Fuß, der von den Wellen angefressen wird, wird allmählich dünner. Der Vaudieu-Felsen, Zuflucht der Lummen, sieht aus wie ein großer Teil der Mauer, der allein inmitten von Ruinen steht.

L'Aiguille de Belval, située plus en amont du village d'Etretat
Des promeneurs visitent le sommet de la falaise d'Aval

Sehr alte Naturskulpturen

Die vor Millionen von Jahren unter Wasser gebildeten Klippen bestehen aus Ablagerungen von hellen kalkhaltigen Meeresorganismen und Skeletten von kieselsäurehaltigen Organismen Sie erhoben sich dann zu diesen mit Feuersteinen übersäten Kalksteinriesen. Besonders widerstandsfähig erscheinen sie ewig, aber sie sind dennoch zerbrechlich und verändern sich ständig: Wind, Gezeiten, Regenwasserinfiltration, Frost und das anschließende Auftauen schwächen sie: Erosion führt zu regelmäßigen Erdrutschen und zum Rückzug der Klippe.

Der auf das Ufer gefallene Feuerstein nimmt in wenigen Monaten dank des Meeres seine runde Form an, er wird zu einem Kieselstein und schützt die Klippen und die unterhalb des Meeresspiegels errichtete Stadt Etretat.

Durch einen Gemeindeerlaß und einen Präfekturerlaß ist aus Sicherheitsgründen der Zugang zum Bohrloch für den Menschen verboten.

Balade en kayak près de la falaise d'Etretat

Die Legenden der Klippen

Der Ausschnitt der Klippen ist vom Meer aus noch beeindruckender: Der Verein Voiles et Galets lädt Sie ein, die Klippen mit dem Kajak, Steh-Paddel oder Segelboot zu entdecken. Wenn Sie in der Saison von Le Havre oder Fécamp aus abfahren, erlauben Ihnen Meeresspaziergänge ihre Besichtigung.

Für Sportler führt der Wanderpfad GR21 von Le Havre nach Le Tréport, der teilweise entlang der Küste verläuft, zwischen den verschiedenen Tälern der Alabasterküste entlang. Geologische Besonderheiten des Pays de Caux, diese Klippenöffnungen, diese kleinen Täler oder Strände sind außergewöhnliche, intime und manchmal gefährliche Orte. Verlassen Sie den Wanderpfad nicht, nähern Sie sich nicht dem Rand, die Klippe bleibt launisch!

Eine seltene Fauna und Flora

Die lokale Flora hat sich dieser Konfrontation zwischen der Unermesslichkeit des Meeres und der gigantischen Größe der Klippen angepasst: An dieser Küstenumgebung hat sich eine spezifische Vegetation entwickelt, wie z.B. der Seekohl mit seinen dicken, fetten Blättern, der gegen Wind und Salz resistent ist.

Auf dem Gelände leben auch geschützte Tierarten: Seevögel, Insekten und Amphibien. Die Klippen und ihre Hohlräume stellen die Schutzräume für Silbermöwen und Möwen. Nehmen Sie sich Zeit: beobachte Sie das Tierleben um sich herum! 

Weitere Informationen zu diesen geschützten Arten finden Sie bei den von Naterra angebotenen Führungen.

Balade naturaliste avec Natterra sur les falaises d'Etretat
Balade naturaliste avec Natterra sur les falaises d'Etretat

Info praktisch

Le Havre Etretat Tourisme - Place Maurice Guillard, 76790 Étretat - 02 35 27 05 21

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