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Graville-Sainte-Honorine, ein Muss auf der Route der normannischen Abteien, ist eine wahre „Oase des Friedens„ und der Kontemplation, umgeben von Bäumen und Hecken, wo die in Terrassen angelegten landschaftlichen Gärten zum Ausruhen, Lesen, Träumen oder Meditieren unter dem wohlwollenden und schützenden Blick der Schwarzen Madonna einladen.

Die Abtei von Graville lehnt sich an den Hügel und blickt auf die Seine-Mündung und das Hafengebiet von Le Havre, wodurch Ihnen ein herrliches Panorama geboten wird.

Nef de l'abbaye de Graville
La nef de l'abbaye de Graville au Havre
Das Schiff der Abtei von Graville

Die Geschichte der Abtei von Graville

Eine Eremitage im 6. Jahrhundert, ein Wallfahrtsort im 9. Jahrhundert durch die vorübergehende Anwesenheit der Reliquien von Sainte-Honorine, die später in die Stadt Conflans verbracht werden.

Im 11. Jahrhundert wird unter dem Einfluss von Guillaume Malet de Graville, dem Gefährten von Wilhelm, dem Eroberer, der Bau der Kirche im romanischen Stil vollzogen. Der gotische Stil taucht bei der Rekonstruktion des Chores auf. Im Laufe der Jahrhunderte folgten mehrere Orden an der Spitze der Abtei: Benediktiner, Augustiner und die Génovéfains (St. Genoveva). Im 17. Jahrhundert sind letztere der Ursprung des prächtigen barocken Altarbildes im Kirchenchor.

Der Kreuzgang und das Refektorium sind verschwunden, nur die Kirche und die Klostergebäude (12.-18. Jahrhundert) sind noch erhalten geblieben, die zu einem Museum wurden.

Sie präsentieren eine Sammlung mittelalterlicher Statuen, die zu den schönsten der Normandie zählen, aber auch steinerne Elemente, liturgische Objekte, Gemälde und Gravuren. 

Originell und faszinierend ist die Sammlung Jules Gosselin, die aus 150 Modellen besteht, die den Lebensraum am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts zeigen.

Statues au coeur de l'abbaye de Graville
La collection de maquettes de maisons et édifices de l'abbaye de Graville

Die schwarze Madonna

Wir sind im Jahr 1870, die Preußen sind nicht weit von Le Havre entfernt. Die Vereinigung christlicher Mütter legt das Gelübde ab, der Madonna zum Dank eine Statue zu errichten, für den Fall, dass die Stadt verschont bleiben sollte. Im Jahr 1875 hergestellt ist sie sechs Meter hoch, wobei ihre schwarze Farbe von der Oxidation des Metalls herrührt. Aufgrund fehlender Geldmittel konnte sie nicht mit einer Silberschicht bezogen werden. Da sie während des Bombenangriffs im Jahr 1944 zu stark beschädigt wurde, wurde 1985 an derselben Stelle in den Gärten eine neue Statue gegossen und aufgestellt, die mit der vorherigen identisch war. Der Kopf des Originals befindet sich im Museum.

Tête de la statue originale de la vierge noire de Graville

Der Friedhof der Abtei von Graville und die Legende

Für die weniger romantischen und ruhevollen Menschen empfiehlt sich auf dem Friedhof ein Spaziergang im Schatten der großen libanesischen Zeder bis zum kleinen künstlerisch gestalteten Park in der Nähe. Zwischen den Gräbern, die größtenteils nicht sehr anschaulich sind und von denen einige Grabinschriften von Victor Hugo tragen, wird man betroffen. Hier ruht César Joseph Régnault. Sein Leben hatte den großen Schriftsteller dazu inspiriert, den Charakter von Jean Valjean in „Les Misérables” zu erschaffen.

L'abbaye de Graville au Havre vue de nuit
L'abbaye de Graville au Havre vue de nuit

Als Kaufmann seines Standes und mit einem guten Ruf versehen wurde er angeblich durch Presseartikel in den Selbstmord getrieben, die die Drohungen eines Erpressers zur Sprache brachten, der bereit war, die Vergangenheit dieser Ehrenperson als Sträfling zu enthüllen. Das Mysterium bleibt umso rätselhafter, als das Victor Hugo mit der Familie Vacquerie aus Le Havre verbunden war und zufällig mehrere Linien auf „Les Misérables” verweisen. „Impasse Cosette”, „Impasse Javert”, „Rue Fantine”, „Escalier Jean Valjean”.

Rue de l'AbbayeLE HAVRETel. 02 35 24 51 00 - 02 35 42 27 90E-mailWebseiteMehr erfahren

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